Schreibmaterialien und das mehrsprachige Schreiben

Eine quantitative Untersuchung zur Rolle der Schreibmaterialien beim mehrsprachigen Schreiben

Autor/innen

  • Marie-Theres Friedl
  • Elisabeth Scharf Universität Wien

Schlagworte:

Schreibmaterialien, Schreibprozess, Schreibstrategien, mehrsprachiges Schreiben, Translationswissenschaft

Abstract

Der Artikel geht der Frage nach, inwiefern die Verwendung von analogen und digitalen Schreibmaterialien, der Schreibprozess und seine Phasen an sich und das mehrsprachige Schreiben (= Schreiben in verschiedenen Sprachen (Erst-, Zweit-, Drittsprache, etc.)) miteinander zusammenhängen. Als Proband*innen fungieren Studierende des Zentrums für Translationswissenschaften, da diese (anzunehmend) inhärent mehrsprachig sind und in diesem Sinn, bei jeder Aufgabe, unabhängig von der verlangten Sprache, mehrsprachig handeln. Hierzu wurde eine quantitative Untersuchung am Zentrum für Translationswissenschaft durchgeführt, bei der die Studierenden nach der Verwendung der Schreibmaterialien in den verschiedenen Schreibphasen sowohl in der Erst- als auch in den Fremdsprachen befragt wurden. Dabei ließ sich feststellen, dass beim Schreiben in der Erstsprache etwas mehr auf Materialien aus Papier zurückgegriffen wird, und beim Schreiben in der Fremdsprache eher digitale Medien verwendet werden. Außerdem gaben zwei Drittel der Befragten an, dass mit dem Wechsel der Sprachen auch ein Wechsel der Schreibmaterialien einhergeht, wobei die Häufigkeit zwischen „selten“ und „immer“ variiert.

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Veröffentlicht

2020-06-02

Zitationsvorschlag

Friedl, M.-T., & Scharf, E. (2020). Schreibmaterialien und das mehrsprachige Schreiben: Eine quantitative Untersuchung zur Rolle der Schreibmaterialien beim mehrsprachigen Schreiben. Zisch: Zeitschrift für interdisziplinäre Schreibforschung, 2, 41-51. Abgerufen von https://ojs.pzle.univie.ac.at/ojs/index.php/zisch/article/view/24