Strategien für den Schreibflow im akademischen Schreiben

Autor/innen

  • Lisa Hourmouzis
  • Petra Kolb Universität Wien

DOI:

https://doi.org/10.48646/zisch.210408

Abstract

Ist es nicht unser Aller Anliegen, in einem Schreibprojekt aufzugehen, dass man alles um sich herum vergisst? Mihaly Csikszentmihalyi (2018) beschreibt mit seinem Flowkonzept das gesteigerte und konzentrierte Wahrnehmen eines Hochgefühls, das in einen Zustand mündet, in dem man vollkommen im eigenen Tun aufgeht, so dass alles andere um einen herum als unwichtig erscheint. In diesem Artikel wird die Verbindung zwischen Csikszentmihalyis Flowkonzept und dem akademischen Schreiben hergestellt. Ausgehend davon wird untersucht, wie Schreibmentorinnen der Universität Wien in den Schreibflow ihrer letzten wissenschaftlichen Arbeit gekommen sind. Es soll also um individuelle Vorbereitungsmaßnahmen auf Seiten der Schreibmentor*innen gehen, die der Einleitung in den Schreibprozess dienen und die auch einen didaktischen Mehrwert für die Schreibprozessforschung hinsichtlich des Einstiegs in den Schreibprozess haben können. Es konnten durch narrative Interviews drei vorbereitende Strategien herausgearbeitet werden. Zu diesem zählen Clustering, freies Schreiben sowie Peer-Feedback. Diese Strategien werden im vorliegenden Artikel umfassend im Hinblick auf ihre Bedeutung für den Schreibflow der Schreibmentorinnen dargestellt und diskutiert.

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Veröffentlicht

2021-06-02 — aktualisiert am 2021-06-15

Versionen

Zitationsvorschlag

Hourmouzis, L., & Kolb, P. (2021). Strategien für den Schreibflow im akademischen Schreiben. Zisch: Zeitschrift für interdisziplinäre Schreibforschung, (4), 120–132. https://doi.org/10.48646/zisch.210408 (Original work published 2. Juni 2021)