Auf der Suche nach Ideen im studentischen Schreiballtag

Eine qualitative Annäherung an den Umgang mit Ideen im Schreibprozess

Autor/innen

  • Antonia Saske Universität Wien

DOI:

https://doi.org/10.48646/zisch.210410

Schlagworte:

Schreibprozess, Ideen, studentisches Schreiben, Bachelorarbeit, Hochschuldidaktik

Abstract

Ideen sind Bestandteil des wissenschaftlichen Schreibprozesses. Ein qualitativer Vergleich studentischer Perspektiven zeigt, wie Ideen als situative Elemente des Schreibprozesses im universitären Kontext auftreten. Die empirische Datengrundlage bilden drei Leitfadeninterviews, die mit Fokus auf das Entdecken als Vorgang im wissenschaftlichen Schreibprozess nach Lee Odell (1980) ausgewertet werden. Dadurch ergibt sich ebenfalls ein Bezug auf (schreib-)didaktische Überlegungen im Bereich der Ideenfindung und -entwicklung. Nach einer Analyse genereller Rahmungsbedingungen im Umgang mit Ideen für wissenschaftliche Arbeiten folgt ein aufgefächerter Blick auf die Bachelorarbeit als Schreibprojekt am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien. Der Artikel eröffnet Einblicke in studentische Zugänge zum Schreibprozess und ermöglicht dadurch, die Gewichtung des Kontextes im projektgebundenen Schreiben zu erkennen. Es zeigt sich, dass die Einordnung von Ideen aus studentischer, fachlicher und didaktischer Perspektive nicht unbedingt übereinstimmt.

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Veröffentlicht

2021-06-02 — aktualisiert am 2021-06-15

Versionen

Zitationsvorschlag

Saske, A. (2021). Auf der Suche nach Ideen im studentischen Schreiballtag: Eine qualitative Annäherung an den Umgang mit Ideen im Schreibprozess. Zisch: Zeitschrift für interdisziplinäre Schreibforschung, (4), 147–159. https://doi.org/10.48646/zisch.210410 (Original work published 2. Juni 2021)